eigentlich baut Porsche ja von Haus aus nur hässliche Autos (der GT war ne Ausnahme von der Regel ), und mit dem Panamera kommt auch noch Langeweile dazu. Schön, hatte eben allerdings die Gelegenheit, im Rahmen der Präsentation für die Journalisten, einen von innen anzusehen. Gefällt mir ganz gut, die Cockpitfront wie beim 911, die
Mittelkonsole mit den Bedienelementen ansprechend; allerdings die Beinfreiheit im Fondsbereich ziemlich knapp, wenn ein langer Mensch fährt. Kofferraum dürfte Platz lassen für ein Snowboard ( natürlich nur wenn man die hinteren Sitze umklappt).
Draussen vor dem Büro am Flughafen, wo ich gelegentlich arbeite, stehen 19 von der Geräten, von weiss über goldfarben bis schwarz, und vom "schwächsten" bis zum 500 PS Vortrieb.
Wie das zu meinem Blogthema passt? Dass ich mich Autos der Oberklasse faszinieren ist klar, aber natürlich war es für mich eine Herausforderung, es hat mich ordentlich Überwindung gekostet zu fragen. Ich wusste zwar, dass die Veranstaltung zur Zeit stattfindet. Besonders stolz, als professioneller Zauderer, bin ich , weil
ich ansatzlos die erste Gelegenheit ergriff, um mein Vorhaben zu realisieren: zufällig kam ne Porsche-Mitarbeiterin rein( stellte sich raus als ich sie aufgrund meiner Vermutung fragte), und ich äusserte meinen Wunsch (mit Schluckauf, und nervösem Lachen, wie oberpeinlich!) und sie meinte, es hinge davon ab, wie der Journalistenandrang sei, es sollte aber möglich sein. Ich schäme mich noch immer, aber wat mut dat mut, sagt der Ruhrpottler, Peinlichkeit ist kein Grund, um mittendrin aufzugeben, und ich bin in meiner Mittagspause hingegangen. Immerhin war der Auftritt dann souveräner.
Cool, es müssen Unmengen Passagiere an den Autos vorbei, etliche bleiben stehen, aber keiner setzt sich rein; klar, die lassen die ja auch nicht, obwohl den meisten das Fragen sicher weitaus leichter fallen dürfte als mir.
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