Auf meinem Programm steht seit einiger Zeit der Punkt: auf für mich attraktive Frauen physikalisch zugehen. Bisher hab ich mich meistens passiv verhalten, ungefähr so wie ein Krodkodil, das scheinbar schläfrig auf Beute lauert und zuschnappt, wenn diese ihm zu nahe kommt. Das funktioniert, wie in bisherigen Beiträgen beschrieben, blendend, egal wie gut die Frauen aussehen. Viele reagieen ziemlich schnell positiv. Das reicht mir aber nicht, meine grosse Motivation ist persönliche Freiheit. Deswegen jetzt dieses nächste Ziel. Ich möchte mich Frauen, die mich interessieren annähern, annähern, nicht anschleichen, bis auf 3 oder 4 m. Insbesondere auch dann, wenn ich vielleicht schon Blickkontakt hatte, über 15, 20 m Entfernung. Oder, wenn eine an ner Haltestelle an mir vorbeigeht, nachgehen und mich dann entsprechend an der Stelle, wo sie stehen bleiben will, bemerkbar machen. Ich habe bisher schon mehrere Versuche (Versuchstage) unternommen, ohne Erfolg. Heisst, ich blieb stehen, zögerte zulange, tat dann gar nichts. Wilde Gedanken schiessen durch meinen Kopf und blockieren mich, wie z.B. "mittlerweile bist Du bekannt wie ein bunter Hund, die Leute beobachten Dich alle" . Äusserst wirksame Blockade. Oder "Du benimmst Dich wie ein stalker, die werden sich verfolgt fühlen und womöglich die Polizei rufen" , oder aber ich habe zumindest die Befürchtung, dass ich als Wirrkopf, psychisch krank o.ä angesehen werde, wenn ich meine Absichten in Verhalten umsetze.
Letzten Freitag, ging immerhin ein bischen was vorwärts, wörtlich. Ich entdeckte in der Menge am S-Bahnhof auf die Entfernung von vielleicht 20,25 Metern eine junge Frau, die interessant schien. Also hiess der Auftrag klar und deutlich: hingehen. Sie hatte mich schon bemerkt, und ich brauchte ewig lange, bis ich mich tatsächlich in Bewegung setzte. Eigentlich keine gute Idee, lange zu zögern. macht einen schlechten Eindruck. Damit setzt ich mich natürlich zusätzlich unter Druck. Irgendwann ging ich also vorwärts. ich das Gefühl das Gefühl, der (glatte) Boden ist plötzlich fürchterlich uneben, mein Gesicht schien mir zur Fratze verzerrt, und meine Kopfhaut schien Wellen zu schlagen. Aber ich ging, und kam mir natürlich saudämlich vor dabei. Natürlich fühlte ich mich die ganze Zeit unter argwöhnischer Beobachtung der Dame, ich schaute nicht hin. Aber mein Körper bewegte sich trotz aller psychisher Qual. Schliesslich war ich so etwa 5 m entfernt von ihr angelangt und stellte mich zum Luftholen erstmal an die Bahnsteigkante, bevor ich mich zu ihr umdrehen wollte. Als ich es endlich tat, stand sie bereits neben mir, bereit für den nächsten Zug zum Einsteigen; an ihrer Seite ihr Freund, der offenbar davor kurz verschwunden gewesen war.... Ich werte es für mich als Erfolg.
Also, in meinem Kopf findet ein richtig brutales Sperrfeuer statt, wenn ich in Aktion treten will, erzeugt aus einer Sammlung negativer Glaubenssätze. Neben den oben erwähnten sind auch solche dabei, wie "Du bist zu alt", "Du kannst doch nicht den ganzen Tag, Frauen hinterherlaufen, in aller Öffentlichkeit, dafür gibt es Bars oder Diskos oder Volksfeste, wenn überhaupt". "Schäm Dich!"
Letzendlich leiten die sich alle wiederum ab aus einem schlechten Selbstwertgefühl, wobei die Akzeptanz der eigenen Sexualität ein dominanter Aspekt ist. Umgekehrt spielen die Urteile, Meinungen und Gedanken anderer Menschen überhaupt keine Rolle und können damit auch mein sichtbares Verhalten nicht beinflussen, wenn ich mich selber so akzeptiere und wertschätze, wie ich wirklich bin. Aber bis dahin ist es wohl noch ein weiter Weg.
Ein sehr wichtiger Punkt ist es, mich selber dabei zu beobachten, wenn ich mich gezielt in solche Stressituationen wie oben begebe. Dann müssen sozusagen meine inneren Feinde das Visier runterklappen und sich zeigen. Ich kann die negativen Glaubenssätze, die ich "pflege" identifizieren, während ich im stillen Kämmerlein ansonsten vielleicht nur ein dumpfes Gefühl von Widerstand verspüre, wenn ich das oben beschrieben konkrete Verhalten in meiner Fantasie duchspiele.
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Sonntag, 10. Oktober 2010
Sonntag, 22. August 2010
Die Frauen verhalten sich nicht vorschriftsmäßig
Eigentlich möchte ich jetzt ganz gerne mal Lächeln üben, weil mir das verdammt schwer fällt. In meiner Jugend hab ich gedacht, ich muss sterben, oder die Sintflut kommt oder was ähnlich Dramatisches, wenn ich ne junge Frau, die mir gefiel, auch nur ansatzweise anlächelte. Ich habe mich mich bisher auch nie weiter um das "Problem" gekümmert. Und es steckt immer noch eine sehr starke diffusse Angst in mir, als müßte ich damit rechnen, dass mir der Kopf abgerissen wird, wenn ich mich dennoch traute, eine attraktive Frau anzulächeln, zumal als Erster.
Ich habe mir vorgenommen zu üben. Frauen in anderen, d.h. nicht-erotischen Kontexten, also z.B. eine Verkäuferin usw anzulächeln, fällt mir nicht schwer. Aber es fällt mir schon höllisch schwer, einen fremden Menschen, z.B. einen Passanten, ausserhalb jeder sachlichen Transaktion (d.h. ich kauf was, ich hab mit jedem auf ner Behörde zu tun usw.) nur freundlich anzulächeln. Ich komme mir beim Versuch schon richtig saublöd vor; alle möglichen wirren Gedanken gehen durch meinen Kopf, weil ich keine "Rechtfertigung" sehe dafür. Ich müsste zumindest die Gewissheit haben, dass ein Lächeln zurückkommt, quasi zu meiner Entlastung bzw. Entschuldigung. Geht natürlich nicht, teilweise habe ich schon geübt mit Omas im Supermarkt. Einige lächeln erfreut zurück, andere reagieren nicht, und allein das ist mir schon furchtbar peinlich. Obwohl man objektiv gesehen eher den Leuten den Vorwurf machen müsste, dass sie nicht in der Lage sind auf simple menschliche Signale zu reagieren.
Ich hab in meiner Fantasie schon oft geübt, eine Frau, die ich mit meinen Blicken zuvor bearbeitet habe, anzulächeln. Geht bisher irgendwie nicht. Ich hab auch ein timing-Problem, denn meine Gesichtmuskulatur ist so eingefroren oder erstarrt, dass ich quasi einen zeitlichen Anlauf brauche, bis ich zumindest ein verkrampftes Lächeln hinkriege.
Das grössere Problem, dass ich allerdings habe, sind aus meiner jetzigen Sicht mangelnde Übungsmöglichkeiten. Die anvisierten Damen halten sich einfach nicht an mein Schema (erst Blickkontakt, dann Lächeln, dann Ansprechen). Wie in früheren Postings beschrieben erwidern viele noch nicht einmal meine Blicke und äussern nichtsdestotrotz ihr deutliches Interesse, indem sich sich direkt neben, vor oder hinter mich stellen; das nachdem sie unmöglich meine Blicke übersehen haben konnten.
Andere sehen mich zwar mehrfach an, aber nur ganz kurz, und kommen dann zu mir her. Auch dies ohne mir die geringste Chance gegeben zu haben sie anzulächeln. Das Einzige was mir im zweiten Fall bliebe wäre, ein dämliches Dauergrinsen aufzusetzen, damit sie dies in dem Moment, wo sie kurz schauen, dies auch wahrnehmen könnten. Aber das überfordert mich bisher erst recht.
Was tun? sprach Zeus.... Ich bin ein ziemlich sturer Mensch (was vermutlich auch in meiner früher schon beschriebenen Unbeweglichkeit zum Ausdruck kommt) und verfolge meinen Plan, und der sieht eben für die jetzige Phase ein Lächeln vor. Da ich im Prinzip bisher kein Interesse daran habe, Frauen auch tatsächlich kennenzulernen, sondern einen Experimentierplan verfolge, sehe ich auch keinen Veranlassung davon abzuweichen.
Eine Möglichkeit, die ich in Auge gefasst habe, ist , in Nebenzeiten (geringe Besucherfrequenz) durch grössere Kaufhäuser und Läden zu schlendern und die gelangweilten Damen dort anzulächeln. Besonders interessant vielleicht die Parfümerieabteilungen, wo die extrem getunten und tiefergelegten Mädels rumhängen.
Ich habe mittlerweile den starken Eindruck, dass wir in einer Kontakt- und insbesondere Blickvermeidungs-Gesellschaft leben. Jeder rennt mit gesenktem Kopf oder stur auf die Regale konzentriert durch den Supermarkt. Seltsame Menschen sind wir hier. Aus den USA kenne ich das auch anders.
Ich habe mir vorgenommen zu üben. Frauen in anderen, d.h. nicht-erotischen Kontexten, also z.B. eine Verkäuferin usw anzulächeln, fällt mir nicht schwer. Aber es fällt mir schon höllisch schwer, einen fremden Menschen, z.B. einen Passanten, ausserhalb jeder sachlichen Transaktion (d.h. ich kauf was, ich hab mit jedem auf ner Behörde zu tun usw.) nur freundlich anzulächeln. Ich komme mir beim Versuch schon richtig saublöd vor; alle möglichen wirren Gedanken gehen durch meinen Kopf, weil ich keine "Rechtfertigung" sehe dafür. Ich müsste zumindest die Gewissheit haben, dass ein Lächeln zurückkommt, quasi zu meiner Entlastung bzw. Entschuldigung. Geht natürlich nicht, teilweise habe ich schon geübt mit Omas im Supermarkt. Einige lächeln erfreut zurück, andere reagieren nicht, und allein das ist mir schon furchtbar peinlich. Obwohl man objektiv gesehen eher den Leuten den Vorwurf machen müsste, dass sie nicht in der Lage sind auf simple menschliche Signale zu reagieren.
Ich hab in meiner Fantasie schon oft geübt, eine Frau, die ich mit meinen Blicken zuvor bearbeitet habe, anzulächeln. Geht bisher irgendwie nicht. Ich hab auch ein timing-Problem, denn meine Gesichtmuskulatur ist so eingefroren oder erstarrt, dass ich quasi einen zeitlichen Anlauf brauche, bis ich zumindest ein verkrampftes Lächeln hinkriege.
Das grössere Problem, dass ich allerdings habe, sind aus meiner jetzigen Sicht mangelnde Übungsmöglichkeiten. Die anvisierten Damen halten sich einfach nicht an mein Schema (erst Blickkontakt, dann Lächeln, dann Ansprechen). Wie in früheren Postings beschrieben erwidern viele noch nicht einmal meine Blicke und äussern nichtsdestotrotz ihr deutliches Interesse, indem sich sich direkt neben, vor oder hinter mich stellen; das nachdem sie unmöglich meine Blicke übersehen haben konnten.
Andere sehen mich zwar mehrfach an, aber nur ganz kurz, und kommen dann zu mir her. Auch dies ohne mir die geringste Chance gegeben zu haben sie anzulächeln. Das Einzige was mir im zweiten Fall bliebe wäre, ein dämliches Dauergrinsen aufzusetzen, damit sie dies in dem Moment, wo sie kurz schauen, dies auch wahrnehmen könnten. Aber das überfordert mich bisher erst recht.
Was tun? sprach Zeus.... Ich bin ein ziemlich sturer Mensch (was vermutlich auch in meiner früher schon beschriebenen Unbeweglichkeit zum Ausdruck kommt) und verfolge meinen Plan, und der sieht eben für die jetzige Phase ein Lächeln vor. Da ich im Prinzip bisher kein Interesse daran habe, Frauen auch tatsächlich kennenzulernen, sondern einen Experimentierplan verfolge, sehe ich auch keinen Veranlassung davon abzuweichen.
Eine Möglichkeit, die ich in Auge gefasst habe, ist , in Nebenzeiten (geringe Besucherfrequenz) durch grössere Kaufhäuser und Läden zu schlendern und die gelangweilten Damen dort anzulächeln. Besonders interessant vielleicht die Parfümerieabteilungen, wo die extrem getunten und tiefergelegten Mädels rumhängen.
Ich habe mittlerweile den starken Eindruck, dass wir in einer Kontakt- und insbesondere Blickvermeidungs-Gesellschaft leben. Jeder rennt mit gesenktem Kopf oder stur auf die Regale konzentriert durch den Supermarkt. Seltsame Menschen sind wir hier. Aus den USA kenne ich das auch anders.
Montag, 1. Juni 2009
Augenkontakt
Vor kurzem habe ich einen neuen "Sport" für mich entdeckt. Augenkontakt mit Frauen. Empfiehlt jeder Flirtkurs zwar als Basisverhalten, war aber für mich bisher ausser Reichweite. Meine
Schüchternheit war extrem und mit Blickkontakt oder gar Lächeln war die Erhaltung oder Vernichtung meiner Existenz verbunden, so dramatisch sich das anhört. Meine Denke war etwa folgendermassen:
wenn ich eine für mich attraktive Frau anschaue und sie erwidert meinen Blick nicht, dann bedeutet das, ich bin unattraktiv für sie und das tut furchtbar weh, denn es beweist meine Nichtigkeit. Wenn ich mich doch mal traute, kam sehr selten vor, dann zuckte ich zusammen, wenn eine Frau mich quasi erwischte, wie ich sie ansah. Ende. Ab da war ich dann so verängstigt und hilflos, dass ich jeden weiteren Augenkontakt vermied und die Flucht ergriff; es sollte wie Zufall aussehen. Ja, ausserdem , vor Erfolg hatte ich auch Angst, dann was täte ich, sollte der seltene Fall eintreten, dass sie vielleicht Interesse signalisierte? Lächeln? Niemals. Lächeln war und ist für mich , was Frauen anbetrifft, äusserst intim. Lächeln wäre gleichbedeutend mit Verliebtsein. Wie soll das denn gehen, bei meiner extremen Angst vor
fremden Menschen? Ich würde ihnen erlauben, mich zu vernichten. No way!
Vor ein paar Wochen hab ich von einem anderen Konzept von Augenkontakt gelesen, etwas was mir entgegenkommt: Blickkontakt als
Äusserung von Dominanz. Und dass Frauen evolutionsbiologisch männliche Dominanz als attraktiv einschätzen. Damit komme ich entschieden eher klar; jetzt ist nicht mehr mein Leben bedroht, sondern ich bedrohe das anderer, *gg* , na ja das wär übertrieben, aber in meiner hysterischen Innenwelt mehr oder weniger die gültige Realität.
Also wie gehe ich vor: ein gutes Stück Weg der Auflösung meiner generellen Ansgt vor den Mitmenschen bin ich im Laufe des zurückliegenden Jahres gegangen; eine Frau blickmässig fixieren (mit dem oben geschilderten Background ) fällt mir zwar sehr schwer, aber manchmal geht es. Ich such mir also ein "Opfer" aus und
ab etwa 12-15 m Entfernung (einer oder beide von uns gehen) fixiere
ich ein Auge (so weich wie möglich blickend, auf keinen Fall aggressiv) und harre solange aus, bis sie als erste wegschaut (sofern sie überhaupt den Blick erwidert). Ich habe bisher nicht viel Erfahrung, weil mein innerer Schweinhund unglaublich erfinderisch ist und mir zahllose Gründe liefert, warum ich nicht schauen oder schnell wieder wegschauen soll(das tut man nicht!; das ist aggressiv;Du hast nicht alle Tassen im Schrank; kein Mensch tut sowas usw). Aber ich hab immerhin schon erlebt, dass Frauen zurückschauen, und zwar ziemlich lange und unnachgiebig, dass ich innerlich inständig drum bitte, sie solle jetzt endlich "nachgeben", weil ich den Blick nicht mehr aushalte. Ein wichtiger Punkt bei dieser Theorie des Blickkontakts ist, dass ich auf jeden Fall als zweiter den Blick abwende, weil das als Erster zu tun bedeutet, dass ich ein Verlierer bin, und damit meine Attraktivität durch Dominanz im Eimer ist.
Einmal hab ich sogar geschafft zu lächeln, ganz zwanglos und unbeabsichtigt: ich fixierte, am Bahnsteig stehend, eine junge Blondine, als sie auf mich zukam. In meiner Höhe angekommen, stöhnte sie was von "Mist, jetzt hab ich vergessen mein Fahrkarte abzustempeln" und während sie sich umdrehte, lächelte ich sie sanft an. Aha, also, selbst Lächeln ist nicht absolut unmöglich, zumindest gibt es jetzt diese eine Ausnahme Hmmm.
Mal sehen, wie sich das jetzt alles weiter entwickelt. Ich möchte konsistenter werden, disziplinierter, systematischer.
Schüchternheit war extrem und mit Blickkontakt oder gar Lächeln war die Erhaltung oder Vernichtung meiner Existenz verbunden, so dramatisch sich das anhört. Meine Denke war etwa folgendermassen:
wenn ich eine für mich attraktive Frau anschaue und sie erwidert meinen Blick nicht, dann bedeutet das, ich bin unattraktiv für sie und das tut furchtbar weh, denn es beweist meine Nichtigkeit. Wenn ich mich doch mal traute, kam sehr selten vor, dann zuckte ich zusammen, wenn eine Frau mich quasi erwischte, wie ich sie ansah. Ende. Ab da war ich dann so verängstigt und hilflos, dass ich jeden weiteren Augenkontakt vermied und die Flucht ergriff; es sollte wie Zufall aussehen. Ja, ausserdem , vor Erfolg hatte ich auch Angst, dann was täte ich, sollte der seltene Fall eintreten, dass sie vielleicht Interesse signalisierte? Lächeln? Niemals. Lächeln war und ist für mich , was Frauen anbetrifft, äusserst intim. Lächeln wäre gleichbedeutend mit Verliebtsein. Wie soll das denn gehen, bei meiner extremen Angst vor
fremden Menschen? Ich würde ihnen erlauben, mich zu vernichten. No way!
Vor ein paar Wochen hab ich von einem anderen Konzept von Augenkontakt gelesen, etwas was mir entgegenkommt: Blickkontakt als
Äusserung von Dominanz. Und dass Frauen evolutionsbiologisch männliche Dominanz als attraktiv einschätzen. Damit komme ich entschieden eher klar; jetzt ist nicht mehr mein Leben bedroht, sondern ich bedrohe das anderer, *gg* , na ja das wär übertrieben, aber in meiner hysterischen Innenwelt mehr oder weniger die gültige Realität.
Also wie gehe ich vor: ein gutes Stück Weg der Auflösung meiner generellen Ansgt vor den Mitmenschen bin ich im Laufe des zurückliegenden Jahres gegangen; eine Frau blickmässig fixieren (mit dem oben geschilderten Background ) fällt mir zwar sehr schwer, aber manchmal geht es. Ich such mir also ein "Opfer" aus und
ab etwa 12-15 m Entfernung (einer oder beide von uns gehen) fixiere
ich ein Auge (so weich wie möglich blickend, auf keinen Fall aggressiv) und harre solange aus, bis sie als erste wegschaut (sofern sie überhaupt den Blick erwidert). Ich habe bisher nicht viel Erfahrung, weil mein innerer Schweinhund unglaublich erfinderisch ist und mir zahllose Gründe liefert, warum ich nicht schauen oder schnell wieder wegschauen soll(das tut man nicht!; das ist aggressiv;Du hast nicht alle Tassen im Schrank; kein Mensch tut sowas usw). Aber ich hab immerhin schon erlebt, dass Frauen zurückschauen, und zwar ziemlich lange und unnachgiebig, dass ich innerlich inständig drum bitte, sie solle jetzt endlich "nachgeben", weil ich den Blick nicht mehr aushalte. Ein wichtiger Punkt bei dieser Theorie des Blickkontakts ist, dass ich auf jeden Fall als zweiter den Blick abwende, weil das als Erster zu tun bedeutet, dass ich ein Verlierer bin, und damit meine Attraktivität durch Dominanz im Eimer ist.
Einmal hab ich sogar geschafft zu lächeln, ganz zwanglos und unbeabsichtigt: ich fixierte, am Bahnsteig stehend, eine junge Blondine, als sie auf mich zukam. In meiner Höhe angekommen, stöhnte sie was von "Mist, jetzt hab ich vergessen mein Fahrkarte abzustempeln" und während sie sich umdrehte, lächelte ich sie sanft an. Aha, also, selbst Lächeln ist nicht absolut unmöglich, zumindest gibt es jetzt diese eine Ausnahme Hmmm.
Mal sehen, wie sich das jetzt alles weiter entwickelt. Ich möchte konsistenter werden, disziplinierter, systematischer.
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