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Sonntag, 12. Dezember 2010

Selbstwertgefühl macht unangreifbar

Selbstwertgefühl ist der Dreh- und Angelpunkt. Mit einem guten und sozusagen kompletten Selbstwertgefühl, kann man keine Angst mehr haben vor anderen Menschen, und insbesondere auch nicht bei Kontaktaufnahme Kennenlernen. Nirgends und Nie.

Woran liegt das? Woher kommt die Angst , die vielfach als diffuse Anspannung und Nervosität erlebt wird, vieler, wenn nicht der meisten Menschen vor dem Kontakt mit Fremden? Wenn man der Ursache nachgeht stellt man - zwangsläufig - fest, dass es immer und ausschliesslich die Angst vor einem selber ist, die Angst in den Spiegel zu schauen, die das Unbehagen, oder in starker Form Schüchternheit und Kontaktängste
verursacht. Es ist die Angst davor, die eigene "Minderwertigkeit" wahrzunehmen, die Angst, den eigenen negativen Werturteilen in bezug auf sich selbst, zu begegnen und den dadurch verursachten Schmerz zu spüren. Wenn ich mich bspw. als jemanden einstufe, der hässlich ausieht, dies aber vor mir selber nicht oder nicht richtig zugeben und akzeptieren kann, dann habe ich vermutlich grosse Angst davor, dass mein Gegenüber, die Frau, die so "überirdisch" gut aussieht , die ich gerne kennenlernen möchte, zu einem ähnlichen Urteil kommt und mich , so meine Fantasie weiter, deswegen ablehnt, dann muss ich natürlich Angst haben, dass sie das auch tut. In meiner Welt, mehr oder weniger unbewusst, erzählich ich mir, wie unangemessen mein Wunsch ist, und wie wenig ich die Superfrau verdienen würde. Da sie bei einer Zurückweisung mein negatives Werturteil über mich bestätigen würde, ich aber den damit verbundenen Schmerz vermeiden will, bleib ich weg von ihr und sprech sie erst gar nicht an, oder nur wenn ich mir Mut angetrunken hab.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Blickkontakt halten - beim aktiven Sprechen

Früher hatte ich immer schon Mühe, allein schon einigermassen den Blickkontakt zu meinem Gegenüber zu halten, wenn der sprach. Den Blickkontakt konsequent halten und dabei selber zu sprechen war undenkbar, weil ich bei jedem Versuch im Nu den Faden verlor. Mittlereweile, mit einiger Übung gelingt mir das ziemlich gut, egal wie nahe mir jemand kommt - manche Menschen stecken einem ja fast ihre Nase ins Gesicht beim Gespräch, keine Ahnung warum. Ich kann meist ziemlich entspannt bleiben, weiche auch nicht zurück, und wenn eine gewisse Restnervosität oder Anspannung da ist, setz ich das halbwegs geschickt in Gestikulieren um. Das hilft sehr gut, meine Spannung unter Kontrolle zu halten und durch meine Expressivität fördere ich sogar meine Ausdruckskraft anderen gegenüber.

Diese Thematik ist zwar nicht geschlechtsspezifisch, ich bin aber sicher, dass es bei Frauen einen gewaltigen Unterschied macht, ob ich im Gespräch zwischendurch immer mal wieder wegsehen muß (zeugt nicht von Selbstsicherheit) oder ob ich beim eigenen Sprechen ständig in ihr Gesicht, ihre Augen sehen kann, dabei konzentriert bei meinen Gedanken bleibe und diese expressiv vermitteln kann. Mittlerweile macht mir das richtig Spaß und ich glaube nicht, dass ich mit meiner persönlichen Entwicklung in dieser Hinsicht am Ende der Fahnenstange angelangt bin; ich denke, es kommt noch mehr an nonverbalem Ausdruck dazu in diesem Kontext.

Sonntag, 11. Juli 2010

Zur Motivation für meine Experimente

Einer meiner wichtigstens und höchsten Werte im Leben ist Freiheit (das ist nicht mehr modern, ich weiss); deswegen auch der Begriff im Titel meines Blogs. Freiheit von und Freiheit zu. Die meiste Zeit meiner Jugend und meines ganzen Erwachsenenlebens haben ich unter Unfreiheit gelitten. Das äusserte sich als Blockade und starke Kontakthemmung. Als ich mich zum ersten Mal verliebt habe, wollte ich unter keinen Umständen, dass das Mädchen dies erfährt; ich glaubte ich hätte dann vor Scham nicht mehr weiter leben können. Und auch als es das zweite Mal passierte, so mit 18 ungefähr, eine Schülerin aus der Parallelklasse. Mit ihr hatte ich zwar gelegentlich Kontakt; und mittlerweile glaube ich sogar , dass sie auch an mir interessiert war. Die Male aber, wo sie auf mich zugehen wollte, jetz im Rückblick gesehen, war ich ziemlich garstig und widerich zu ihr. Ich tat furchtbar cool, so als würde ich komplett über geschlechtlichen und emotionalen Dingen stehen , ich konnte nicht aus meiner Haut. Und auch während meiner bisherigen Erwachsenenzeit hatte ich immer grösste Mühe, vor lauter Angst, Schüchternheit, und vor allem Selbstverurteilungen Frauen kennzulernen("Sich für Frauen interessieren ist verboten, das ist böse", sagt ein tief verwurzelter Glaubenssatz in mir, den ich irgendwo vermutlich in der frühen Kindheit zu Überlebenszwecken, zum Selbstschutz, installiert hab (kann mich nicht an ein bestimmtes Ereignis erinnern diesbezüglich)
Meistens hab ichs wahrscheinlich eh nicht mitgekriegt, wenn eine Frau sich für mich interessiert hat. Und manchmal, besonders wenn sehr schöne Mädels darunter waren, bei denen ich hätte landen können, war ich doppelt gehemmt, weil ich nicht nur etwas Verbotenes getan hätte, sondern auch noch grosse Angst vor einem (öffentlichen ) Korb hatte. Also war meistens Nichtstun angesagt in bezug auf Frauen, schlicht damit ich mein inneres Gleichgewicht und meinen relativen inneren Frieden bewahren konnte.

Beide Kräfte sind nach wie vor da, aber mittlerweile habe ich ein Mittel dagegen gefunden, um ihre Wirkung nach und nach zu reduzieren. Darum wird es , zumindest indirekt auch, in diesem Blog gehen.
Positiv gewendet kann man meine Lebensumstände natürlich auch als Glück betrachten, nämlich als eine wichtige Grundlage und Motivation, sich intensiv mit den mich dominierenden Kräften auseinanderzusetzen und eine radikale Lösung (im Sinne von an den Wurzel angreifen) zu finden. Es geht mir nicht primär um Sexualität und Erotik, ich benutze dies nur mit als Motivation. Sex interessiert mich nicht , hat mich nie besonders interessiert, soweit es über die rein biologischen Triebkräfte, denen man natürlich unterliegt, hinausgeht. Hört sich vielleicht merkwürdig an, ist aber bei tatsächlich so. Sex bedeutet für mich in erster Linie Arbeit mit wenig Vergnügen; weil ich zuallererst darauf schauen muss, dass eine Frauch auch ein bischen Spass hat, und darauf hab ich offen gesagt keinen Bock. ich hab auch kein Interesse daran irgend was zu ändern.

Es geht mir auch nicht darum, eine Freundin zu finden und eine Beziehung zu beginnen;
ich lebe in einer Beziehung, die derzeit auf teils furchtbar schmerzhafte Weise für mich zerbricht; und so schnell denke ich garantiert nicht an eine neue.

Wenn es mir also nicht um Beziehung oder Sex geht, was dann? Es geht um die Freiheit, oder das Freisein von Blockaden, von Hemmschuhen. Ich möchte für mich die Möglichkeit erarbeiten, jederzeit, für mich attraktive und interessante Frauen, schöne Frauen, "Kleiderständer", auf denglisch Models, kennenlernen zu können und Kontakt haben und Kontakte pflegen zu können, wann immer ich will. Die Möglichkeit, das Freisein zu steht im Vordergrund, ob ich diese Freiheit, wenn ich sie mir einmal erarbeit habe auch nutze, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Freiheit aber ist mir sehr wichtig, eines der allerwichtigsten Dinge im Leben, und ich möchte nicht sterben, ohne dieses spezielle Thema erledigt zu haben. Das macht es vielleicht auch für manche eher verständlich, warum ich mir soviel Zeit lasse, alleine um z.B. mit Blickkontakt zu experimentieren und später mit anderen körpersprachlichen Themen. Ich habe Zeit, ich bin neugierig und vor allem stehe ich nicht unter Druck. Ich möchte keine Frau kennenlernen, erst mal, ich benutze sie alle als Übungsobjekte.

Anders formuliert: ich möchte meine Eroberungskünste perfektionieren, ohne unbedingt Frauen näher kennenzulernen oder Freundschaften aufzubauen. Ich bin immer schon ein sehr unabhängiger Mensch gewesen, ich bin anpassungsfähig. kann in engen Beziehungen leben und genauso lange alleine sein; Einsamkeit ist immer ein Fremdwort gewesen für mich. Beziehungen können schön sein, aber ebenso das Alleinsein; ein tolle Voraussetzung für persönliches Wachstum, finde ich.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Blickkontakt mit Frauen: Sofort und intensiv!

Heute morgen beim Warten auf meine S-Bahn, murgenmuffelig wie ich meist mal bin, eine schöne Gelegenheit mit HB10(Hot Bunny mit Maxpunktzahl 10 = schöner gehts nicht) verpennt. Besonders ärgerlich sind solche verpassten Übungsgelegenheiten,weil HB10 einem selten über den Weg laufen.
Ich stand also da und sie kam von hinten die Rolltreppe runter, stellte sich so knapp 2m schräg rechts vor mir auf und checkte die Umgebung; einen kurzen Moment später wurde ein Platz auf der Sitzbank hinter ihr frei und sie setzte sich hin. Spätestens da hätte ich Blickkontakt mit ihr suchen müssen und zwar mit aller Entschiedenheit. Ich hatte bei den Regeln für Blickkontakt ja beschrieben, dass man Frauen am besten dann "erwischt", wenn sie grade die Umgebung abscannen, und das tun sie, wie wir alle zu Beginn, wenn sie in ner neuen Umgebung, hier eben Haltestelle, ankommen( beim Gehen auf der Strasse passiert das ja per definitionem permanent).
Das wirkt am natürlichsten, sowohl für sie als auch für mich; ausserdem fällt es einem anfangs am leichtesten, den inneren Schweinhund zu überwinden und mit dem Blick auf ihren Augen zu bleiben, bis sie eindeutig zurückschaut. Nach fünf Minuten schaut das verkrampft aus, ist es ja sowieso, und man wird entsprechend auch als loser eingestuft.

Also hier ein negatives Lehrbeispiel; was mich erneut schmerzhaft(ich ärgere mich über mich) an die Regel für Augenkontakt , speziell für sehr attraktive Mädels erinnert: Play fast and hard!

Dienstag, 23. März 2010

Blickkontakt mit sehr attraktiven Frauen

Ich hab früher bereits geschrieben, dass für mich die Treppe hoch führt, und meine Ansprüche an das Aussehen weiter nach oben gehen; beschrieben hatte ich meine Vorhaben, Hingehen und Augenkontakt zu kombinieren, und mir dabei immer besser aussehende Mädels auszusuchen, um mir Schritt für Schritt meine Kontaktängste auszutreiben. Dabei waren und sind es natürlich nach wie vor, die Kontakte kurzzeitig, im Minutenbereich.

Vor etwa einer Woche sah ich auf dem Weg zur Arbeit an der S-Bahn-Haltestelle eine junge Frau, Marke Schaufensterpuppe, mit chinesischem oder südamerikanischen (schwer zu sagen, vielleicht auch Mischung aus beiden) Gesichtszügen, jedenfalls sehr attraktiv. Als ich sie zum ersten Mal sah, kam sie so ca 30 m rechts von mir entlang der Bahnsteigkante gelaufen, von einer der U-Bahn-Rolltreppen, und blieb so ca 6-7m schräg links vor mir stehen, bevor sie in die nächste S-Bahn sprang. Als ich nach ca einer Woche um dieselbe Uhrzeit auf die S-Bahn wartete, passierte dasselbe wieder. Da kam mir die Idee: bei der klopf ich jetzt an, und zwar so lange, bis sie mich und mein Interesse eindeutig bemerkt hat.
Ich bin noch nicht sehr geübt mit sehr gut aussehenden Mädels, weil mein Angstpegel ihnen gegenüber immer zu hoch war, und noch immer sehr hoch ist (aber ich arbeite daran!). Meine bisherige Einschätzung ist, dass man bei ihnen generell ein bischen energischer vorgehen muss, bis sie erkennbar Notiz nehmen; und ich vermute, das hängt damit zusammen, dass sie natürlich ein Überangebot an männlichem Interesse haben, teilweise vielleicht sogar darunter leiden, so dass die prinzipiell die Schotten sehr dicht halten, wenn man so will, und daher im Alltag erst mal reichlich unnahbar und ablehnend wirken.
Ich fahre höchstens ein- zweimal die Woche um diese Uhrzeit, und für heute hatte ich mir vorgenommen, mich in ihren Laufweg zu stellen, und ihr so früh, wie ich sie "erwischen" kann, ins Gesicht bzw. Augen zu sehen. Hab mich also statt in den Rückraum, wo ich üblicherweise warte, um einen guten Überblick über die Leute zu haben, nahe der Bahnsteigkante hingestellt, wo ich sie erwartete.
Aber wie so oft im richtigen Leben, wurde ich fast ein Opfer meiner Ewartungen; sie tauchte nämlich so ca 10 min früher als ich "geplant" hatte, quasi aus dem Nichts 5 m rechts von mir auf und ging vor mir vorbei. 5 m lang ankucken ist natürlich für ihr Kaliber ein bischen wenig, als dass es bei ihr klingeln würde, schätze ich mal.
Aber ich bin schon mal zufrieden mit mir.
Nächsten Dienstag ist die nächste Gelegenheit, ich werde noch früher da sein und aufpassen wie ein Luchs. Ich glaube bei mir an meinen Plan, weil ich letztes Jahr, als ich anfing, mit Blickkontakten zu experimentieren, letzlich auch , überraschenderweise, erst nach mehreren Begegnungen, über zwei oder drei Wochen, Interesse von meinem damaligen Opfer zurückgespiegelt bekam ( hab ich weiter oben, glaub ich, auch beschrieben). Allerdings spielt dieses Mädel hier natürlich optisch in ner ganz anderen Liga.
Wir werden sehen; ich bin gespannt.

Dienstag, 3. November 2009

Blickkontakt und Selbstwertgefühl

kürzlich stieg ich in eine U-Bahn; zunächst schienen nur langweilige uninteressante Leute um mich herum zu sitzen, und ich vermied Blickkontakt. Beim Aufblicken bemerke ich plötzlich in der folgenden Sitzgruppe, mir zugewandt, und gelangweilt in die dunkle
Tunnelröhre blickende junge hübsche und in jeder Hinsicht schwarze Lady.

Ich habe bislang Probleme beim Blickkontakt, wenn mir ne fremde Frau jemand zu nah ist; hier z.B. waren das max 2m leicht schräg gegenüber. Zu nah für mein Wohlbefinden.
Aber: Wachstum gibts nur jenseits der Komfortzone. Es dauerte etwas, während ich mir im Geiste sozusagen selber in den Allerwertesten trat. Sie bemerkte meinen Blick dann ziemlich schnell, und dann passierte, wovor ich mich immer noch fürchte; ich drehte meine Augen ungewollt zur Seite; zwar langsam, aber ich weiss, als erster wegsehen ist ein Fehler; das macht mich nicht attraktiver. Aber gleich nochmal nachgesetzt, schon allein, um die Scharte auszuwetzen. Diesmal schaut sie wieder auf und irgendwo an mir vorbei, auf einen Punkt hinter mir im Zug; und zwar ne ganze Weile, während ich sie weiterhin ansah. Gutes Zeichen! Das bedeutete nämlich, sie würde in Kürze meinen Blick erwidern. Ich musste lediglich meine innere Spannung aushalten und durfte meinen Blick nicht abwenden. Und so wars denn auch, sie pendelte ihren Blick langsam auf mich ein und dann schauten wir uns an. Perfekt!

Perfekt gings aber leider nicht in meinem Innenleben zu, dann da herrschte Tumult, und ich fühlte mich, als würde jemand mich, als "Bösewicht", an meinem imaginären Haarschopf wegzerren wollen. Hässliche Schuldgefühle. Und mein Gesicht fühlte sich an wie eine Fratze. Zum Glück kam gleich meine Haltestelle, so dass ich einen "Grund" hatte, mich wegzudrehen und aufzustehen. Ein vernünftiger Grund wars natürlich nicht wirklich; ich hatte Zeit, und hätte ja auch weiterfahren können; wozu hab ich ne Monatskarte?!

Abends dann machte es plötzlich "Klick" in meinem Gehirn und mir war schlagartig und unmittelbar bewusst, was mein Problem ist, warum Mädels provokativ ansehen so stressig ist für mich, je näher sie mir physisch sind: mangelndes Selbstwertgefühl!
Mit zuwenig Selbstwertgefühl verdient man keinen Erfolg bei Frauen, und zwar um so weniger, je attraktiver sie sind. Attraktivität bedeutet nämlich Status. Sehr schöne Frauen haben einen sehr hohen Status, und ich mit dem mir selbst auferlegten niedrigen Status, verletze damit natürlich gesellschaftliche Regeln, folglich muss ich mich schuldig fühlen. Geht gar nicht anders. Ist ja so, als würde ich zum Geschäftsführer unseres Konzerns hingehen und zu ihm sagen: "Du, Michi, heute abend
trinken wir ein Bier zusammen" (wobei der mich natürlich nicht kennt, und aufs Duzen gewiss nicht besonders freundlich reagieren würde).

Als Lösung, rein logisch gesehen, folgt: wenn ich einen höheren Status habe, als jede
beliebige, für mich attraktive Frau, dann sollten die oben beschrieben Symptome verschwinden. Um im obigen Vergleich zu bleiben: wenn ich der Konzernchef bin, dann haben alle Mitarbeiter niedrigeren Status als ich, warum sollte ich dann vor irgendeinem von denen noch Angst haben.

Also, das ist ab jetzt meine Arbeitshypothese fürs Weiterexperimentieren. Fake it till you make ist, heisst zunächst mal die Devise.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Angst vor dem Erfolg

Jetzt muss ich sehen, wies weitergeht. Gestern war nochmal ein schöner warmer Nachmittag; ich war wieder auf Blickkontaktfang. Irgendwann tauchte mal eine von rechts auf, mindestens einen halben Kopf grösser als ich, auch ohne hohe Absätze, nicht so ganz mein Fall, Aussehen kaum besser als duchschnittlich in meinen Augen. Ich bemerkte sie ziemlich spät, erst als sie so ca einen Meter schräg vor mir ging; aber ich dachte, die Gelegenheit nehm ich mit. Dann direkt so 1,50m vor mir blickt sie ne Millisekunde zu mir, natürlich ohne den Kopf zu drehen. Ok, meine ist Botschaft angekommen. Will ich ja immer wissen. So, ungefähr 5 min später, wieder vollkommen aus dem Nichts, taucht sie aus auf, diesmal von der anderen Seite und - stellt sich direkt neben mich. Da blieb mir leider nur die sofortige Flucht. Ich fühl mich überfordert mit dem Ansprechen, zu nervös, es ist wie wenn jm mich würgen würde, so einen fetten Kloss im Hals hab ich. Und wie passt das denn zusammen, so ein selbstsicherer, fordernder Blick und dann danach womöglich Stottern?!
Mittlerweile , so ging es mir durch den Kopf, kann ich ja ziemlich sicher mit viel weiblichem Interesse rechnen, warum also nicht die ganzen Ladies auch beim ersten verbalen Kontakt rein zum Üben benutzen. Was ist schon so schlimm daran, sind ja alles wildfremde Menschen, die Du danach vermutlich eh nie wieder siehst? Leider hilft das nicht gegen meine Angst; und ich hätte vor ein paar Monaten nicht gedacht, dass ich eine Angst vorm Erfolg bei bei attraktiven Frauen entwickeln würde. Teilweise trau ich mich schon gar nicht mehr, eine intensiv anzusehen, aus Furcht, sie könnte mir danach zu nahe kommen....

Dienstag, 29. September 2009

Der magische Blick und der nächste Schritt: körperliche Annäherung

heute stand ich wieder ne gute Stunde auf einem meiner Stammplätze für meine Augenkontakt-Übung; nach einer guten Weile schlenderte eine junge blonde Lady, Südländerin (Spanien oder Südamerika, vermute ich) schräg vor mir über den Platz, mit einem tollen Hinternwackeln. Da sie sich von mir wegbewegte, könnte ich erst als sie sich in ner Entfernung von ca 20 bis 25 m von mir langsam drehte, an Aufnahme von Blickkontakt mit ihr denken. Tat ich sofort, auf diese Entfernung ist das für mich natürlich überhaupt kein Problem ( je weiter weg, desto geringer meine Angst, logo),
sie schien dennoch ziemlich schnell mitzukriegen, verschwand einmal um den Kiosk rum, der in ihrer Nähe stand und kam dann wieder in grossem Bogen langsam in meine Richtung, wobei sie mehrfach zwischen Passanten verschwand. Ich behielt sie die ganze Zeit im Auge, damit ihr auch ja mein Interesse klar war; sie schaute auch mehrfach kurz in meine Richtung, um schlussendlich hinter meinem Rücken am Treppenabgang stehen
zu bleiben. Auch hier war mir klar, jetzt ist der Zeitpunkt sie anzusprechen, oder sie wird das Interesse an Dir wieder verlieren. Machte ich natürlich nicht, weil viel zu aufgeregt. Immerhin habe ich die Ausrede, dass ich einen systematischen Weg verfolge bei meinen Übungen, um meine Angst und mein schlechtes Gewissen abzubauen, und ich noch lange nicht soweit bin, um eine Frau locker ansprechen zu können, und dabei vor allem nicht verkrampft übers Wetter etc reden zu müssen , weil mir vor Nervosität nix einfällt.

Daher nächste Stufe meiner Angstbewältigung: körperliche Annäherung an attraktive Mädels. Bisher habe ich in der Öffentlichkeit, wenn ich die Wahl hatte, in der Nähe einer attraktiven Frau zu sein oder möglichst weit von ihr entfernt, grundsätzlich letztere Möglichkeit gewählt. Zb. in Bahn, Bus, U-Bahn oder Haltesstellen usw.
Jetzt, so habe ich mir vorgenommen suche ich mir aufm Bahnsteig oder in der U-/S-Bahn, Tram etc immer die für mich attraktivste aus und begeb mich in der Nähe; im allerersten Ansatz verlange ich dabei von mir lediglich, die Nähe mindestens 5 min auszuhalten und dabei innerlich ruhiger zu werden.
In den letzten Tagen ist mir das auch bereits mehrfach ganz gut gelungen, auch wenn ich öfters mit mir haderte und mir vorwarf, zu feige zu sein, und Chancen nicht zu nutzen. Ich bin nicht übermässig nervös, wenn ich das tue, d.h. falls ich das tue, und mein innerer Schweinhund mir das Vorhaben nicht ausredet. Aber merkwürdig fühlt es sich schon an, vor allem , weil eine innere Stimme mir dabei ständig sagt, ich hätte kein Recht dazu, ich hätte das Problem spätestens als Teenager lösen sollen; jetzt sei ich "aus dem Alter raus, wo man sowas macht" etc. Andererseits: so ist nun mal mein ganz individuelles Leben, warum soll ich mir von gesellschaftlichen Normen, die in meinem Kopf rumspuken, mein Glück, oder besser gesagt, mein Unglück diktieren lassen?! Da muss ich auch durch - ein mühsamer Kampf, wie so oft.

Montag, 28. September 2009

Blickkontakt, Fortgang

Im letzten Eintrag hatte ich über den "Machtkampf" mit dem Mädel am S-Bahnhof geschrieben. Als ich sie 2 Wochen später an gleicher Stelle wieder sah, blickte ich
bewusst nicht zu ihr hin, ich hatte mich ja geschlagen gegeben und ich glaube nicht , dass Frauen auf Verlierer stehen. Danach hatte ich jedoch ein Gespräch mit einem guten Freund, meinem langjährigen Psychotherapeuten, und da legt mir nahe, das Ereignis etwas
positiver zu sehen: Machtkampf, prinzipiell ja, aber weil sie sehen wollte, ob ich einer bin, der "die Eier in der Hose hat" (wörtlich von ihm), ihrem Blick standzuhalten. Dem konnte ich sofort zustimmen. Letzten Samstagmorgen sah ich sie zum dritten Mal (innerhalb von 3 Wochen), und ich hatte mir vorgenommen "jetzt will ichs wissen!", erneuter Test. Ich ging sehr zeitig zum S-Bahnhof, 20 min zu früh etwa, und kaum stand ich da, kam der Zug zum Flughafen rein, mit dem ich immer 20 min später fahre, und - wer ausstieg, war sie. Samstagmorgens ist der Bahnsteig kaum bevölkert, sie ging nahezu auf mich zu , ca einen m von links nach rechts an mir vorbei, auf die Bank, wo sie immer sitzt. Vielleicht will ich da was reininterpretieren, aber die Platform ist ca 10 m breit, und man muss definitiv nicht diesen Weg nehmen zur Bank hin. Kaum hingesetzt sprang sie wieder auf, quetschte sich zwischen der Säule, wo ich stand und mir ( freier Platz ca 50 cm ) hindurch und ging zum Ausgang, kam von dort zurück,diesml rechts an mir vorbei, setzte sich wieder hin, sass ein paar Minuten, stand bei Einfahrt eines Zuges wieder auf, ging durch diesen hindurch zum (richtigen) Auf- und Ausgang. Vielleicht 3 min später kam sie wieder die Rolltreppe herunter, die ich auch immer benutze, geht wieder an mir vorbei und setzt sich wieder hin. Bis dahin hatte ich sie immer nur angeschaut, wenn sie nah an mir vorbeiging. Jetzt schaute ich zum ersten Mal zur Bank, sie schaut zurück, aber eher so "zivilisiert", wie ich es von anderen Frauen gewohnt bin, also kurz und wendet den Blick nach schräg unten hin ab. Kaum eine Minute später stand sie bei Einfahrt eines Zuges auf und stieg ein; während ihres Hingehens sah ich sie die ganze Zeit an, und sie schaute zurück zu mir. Dann war sie weg.
So, das war die Überraschung zum Samstagmorgen, mit der ich zwar irgendwie gerechnet hatte, aber nicht in dieser Form. In meiner Fantasie war ich darauf vorbereitet, dass sie sich von der Decke des S-Bahnofs her abseilt. Tja.

Ich fürchte nun allerdings, dass es mit dem Kennenlernen nix mehr wird; denn mittlerweile hab ich zuviel Energie und Gedanken für sie aufgewendet, dass sich mir mein Hals zuschnüren würde vor Angst und Nervosität, wenn ich mich entschliessen würde, sie beim nächsten Mal anzusprechen. Die Wartezeit war wirklich entschieden zu lang, um bei ihr auch verbal noch einen guten Eindruck machen zu können. Cool würde ich definitiv nicht wirken. Dazu muss ich erst mal meine systematisches Training fortsetzen. Wirklich was für Fortgeschrittene.

Gestern war ich etwas durch den Wind, leicht deprimiert (nicht wegen der jungen Frau); wegen des schönen warmen Wetters ging ich aber trotzdem raus, um zumindest ein bischen noch weiter Blickkontakt zu üben. Oft wird wohl nicht mehr so angnehm warm sein.

Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt, als Versuch , meinen Kopf etwas frei zu kriegen, stell ich mich an die Mauer eines Treppenabgangs am Marienpplatz und warte auf "Opfer". Heute, obwohl Sonntag, ist es sehr betriebsam, wegen der ganzen Okoberfest-Touristen. Nach ne Weile seh ich ca 10 m schräg rechts vor mir stehend ne junge ne sehr attraktive junge Lady, so ca Mitte 20 mit ner richtig knackigen Jeans-Figur; sie ist brünett und hat eher slawische Gesichtszüge, beides nicht so mein Fall. Ich könnte sie mir jedoch sehr gut, sagen wir, in einer Ausgabe des kroatischen Playboy (gibts sowas?) vorstellen. Also, ich schau sie an ( zur Erinnerung: immer nur ins Gesicht, bzw die Augen, Körper ist absolut tabu in dieser Phase, es sei denn, ich kann mir sicher sein, sie bemerkt es nicht), es dauert nur kurz, bis sie mich bemerkt und zurückschaut; dann selbes Spielchen von vorne. Die Dame scheint Interesse zu haben. Nur, ich fühl mich sehr bsch... definitiv keine gute Ausgangslage für ein lockeres Gespräch. Gute Ausrede, und ich geb's auf, denn es ist klar: wenn sie Interesse zurück signalisiert, dann muss ich hingehen oder es bleiben lassen, aber weiterglotzen?? Schlenderte also weiter. Kurz danach kam so'n südländischer gestylter Macker , ähnliches Alter ( vermutlich date, oder Freund) auf sie zu und sie gingen beide weg.

Mittwoch, 23. September 2009

Frauen anziehen per Blickkontakt - Entwurf

zwar hab ich meinen Blog für eine Weile nicht aktualisiert, dennoch habe ich meine Experimente und Übungen in der freien Wildbahn fortgeführt. Und, auch wenn es sich für viele vielleicht banal anhört, als Mann kann man Frauen anlocken ohne ein Wort zu sagen, per blossem Augenkontakt. Sicherlich ist eine passende Umgebung hilfreich. Ich "übe" auf grossen Plätzen in München, meist auf dem Marienplatz. Und wenn ich dort eine Frau fixiere (ohne zu glotzen oder zu stieren), die sich nicht allzu sehr zielorientiert fortbewegt, dann ist es meist ein Frage der Zeit, bis sich eine interessiert neben mich stellt, in der Erwartung was da weiter von mir kommen mag.
Bisher kommt zwar, vermutlich zur Enttäuschung der Mädels absolut gar nix, denn ich verfolge ja in allererster Linie das Ziel Richtung Freiheit, hier Freiheit von Angst vor (attraktiven) Frauen und Freiheit von Schuldgefühlen. Letzteres ist vermutlich eher ein zwar für mich sehr quälendes aber vermutlich eher individuelles Problem; denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele gibt, bei denen Liebe und Sexualität mit intensiven präventiven Schuldgefühlen und folglich Strafe, bei Übertretung, belegt ist.
Aber dazu in einem späteren Eintrag.
Bemerkenswert an der bisherigen Erfahrung mit meinen Experimenten ist, dass mein Aussehen und mein Alter , die ich bisher immer als Dreh-und Angelpunkt für Erfolg bei Frauen angenommen hatte, eher ne nebensächliche Rolle zu spielen scheinen. Immerhin bin ich über 50 und die meisten Haare sind verloren. Meinem Geschmack entsprechend ziele ich in erster Linie auf Mädels im Alter von so ca 20 bis Anfang 30, und zwar für mich attraktive bis hin zur Marke Model. Ich habe schon erlebt, dass süsse Teenager (meine Alterseinschätzung) ziemlich positiv reagieren und meinen Blickkontakt lange erwidern. Kürzlich an der S-Bahn Haltestelle hab ich ne junge sehr attraktive Frau, schätzungsweis Anfang 20 , angeschaut, sie reagierte ziemlich schnell und unerwartet: sie schaute nämlich nicht mehr weg. Das dauerte lange 10 bis 12 Sekunden lang, gefühlt entschieden länger, bis ich als erster wegsah. Klare Niederlage für mich; damit ist die Attraktivität mit einem Schlag futsch. Aber es war eben sehr überraschend, es war mir klar, das ist ein Machtkampf. Eine Stimme in mir sagte mir jedoch, ich solle das bittschön sofort lassen, diese Frau sei eine Wildfremde und ich benähme mich total unzivilisiert, mit dem was ich da tue.
Ok, danach hab ichs bereut, denn ich hatte ja nicht aus Angst zurückgezogen; ich schwor mir, sollte mir wieder sowas passieren, dann werde ich nicht nachgeben, und wenn mein Gegenüber auch nicht nachgeben will, dann gibts nur eine Lösung: Hingehen zu ihr und sie zur Rede stellen *LOL*

Ich würde ja gerne auch mal mit älteren Frauen "üben", aber erstens finden sich da für meine Geschmack nicht so oft welche, die noch gut erhalten sind (sorry); zum anderen scheinen die oft mit ganz was anderem beschäftigt als Männer im Kopf zu haben, und reagieren daher kaum, jedenfalls scheint mir das so.

Eine wichtige Regel, die ich für mich bisher rausgefiltert habe ist: Fixier eine
Frau sofort, wenn Du sie siehts ( und wenn sie 30 m weg ist) und bleib dran bis zum klaren acknowledge. D.h. bis Du sicher bist, dass sie Dich auch wirklich wahrgenommen hat; für mich heisst das Blickkontakt von ihr zurück muss da sein.
Wegsehen aufgrund das Basisregel natürlich grundsätzlich nur als Zweiter!
Viele Frauen bemerken einen natürlich in ihrem erweiterten Gesichtsfeld ohne direkt zurückzusehen, aber das lasse ich nicht gelten. Und das Gegenstück für die obige Regel heisst für mich: wenn ich sie zu spät sehe, oder unentschlossen bin, dann lass ichs bleiben und sehe konsequent NICHT hin.


zu den Regeln siehe auch Update vom 18.11.09